So schlimm ist es um unseren Lebensraum bestellt

Hast du Kinder?
Rechne mal kurz: das Alter deines erstgeborenen Kindes plus 30 minus 2 –> so alt wird dein Kind sein, wenn unsere Zeit abgelaufen ist. Entweder, wir haben es in den kommenden 28 Jahren geschafft, kollektiv, gemeinsam die Natur zu regenerieren und mit ihr in Einklang zu leben, oder unsere Kinder werden keine Zukunft haben. So drastisch ist es.

Mein erstgeborener Sohn ist 10. 2050 wird er 38 Jahre alt sein. Ein Jahr älter als ich, die das hier schreibt. Ich werde 2050 65 Jahre alt sein. Und eigentlich wollte ich dann: tanzen gehen, reisen, in der Welt umherwandern etc.
Meine Rente wird nicht so aussehen, wie die der Rentner*innen heute. Covid ist eine Peanut gegen das, was 2050 passieren wird.

Schau dir bitte das kurze Video unten an:

The Week ist ein Format, gegründet von Frederic Laloux und Helen Gerin Laloux. In drei Videos führen die beiden ihre Communities durch die U-Curve von Otto Scharmer. Es geht uns an den Kragen. Es geht ums Eingemachte. Aber es gibt Hoffnung.

Ich lade dich von ganzem Herzen ein, dir dieses Video anzuschauen und dich, falls es dich bewegt und du an einer The Week teilnehmen möchtest, zu registrieren.
Es ist kostenlos! Es kostet dich nur deine Kraft und Lebensenergie. Aber: für deine Kinder sollte es dir das wert sein.

Registrierungsformular für The Week (Laloux & Gerin)

Gastgeberin: Dr. Julia Gumula

Nach deiner Registrierung kontaktiere ich dich und sende dir zeitnah Terminvorschläge für deine „The Week“-Teilnahme.
Schön, dass du dabei bist!
Julia

Day 1 of the second half of my life

Yesterday, it was my 35th birthday. Given the life expectancy in Germany, I assume I have another 35 years of life ahead of me. If nothing gets in the way – illness, accidents, the end of the world.

I notice, that with approaching my 35th birthday, I became more aware of my state of health: my husband and I started a „no alcohol“-challenge on New Year’s Eve, and we haven’t had a single drop of alcohol since then. It feels so good that I will stick to that.

Also I started going from a „we eat everything: meat and vegetables“-diet to a vegetarian diet, now aiming at going fully plant based. This is mostly motivated by climate change and the ecological foot print of consuming meat. But as we go along I feel so much better – I enjoy cooking more. And shopping has started to be an exciting entertaining adventure lately – we are discovering dishes with ingredients we have never even heard of.

That my 35th birthday and these endeavors associated with healthy lifestyle and wellbeing cannot be a coincidence. I think I subconsciously compensate for knowing that I have grown older and that the quality of the second half of my life will heavily depend on my lifestyle and dieting.

Systemische Organisationsberatung: Menschen/Gruppen oder das System befähigen?

Ich hab einen Beitrag aus meinem Studium #culturalengineering wieder entdeckt.
Er ist Irving Borwick aus Fatzer, G. (1990) und handelt vom systemischer Beratung von Organisationsentwicklung.
Super spannend, dass nach 10 Jahren nochmals zu lesen.

Ich hab mir die wichtigsten Punkte mal rausgeschrieben und ein Sketchnote-Video draus gemacht. Ihr findet es hier:
Viel Spaß damit

Am System oder am Menschen oder der Gruppe ansetzen? Reflektion auf Basis von Irving Borwick (1990) Systemische Organisationsberatung

Gender inclusive language

In German, there is always a female version of a noun. That creates the impression of talking about male people when we keep using the generic masculine nouns. That is why I have started using female and male versions of nouns a couple of years ago.
Meanwhile even in my private spoken conversation I have adopted a gender inclusive language.

How?

By saying the noun_then having a short break_and then adding the female „in“-sound which indicates the female genus in German. The short break between the male and the female nouns indicates all other genders: inter gender, trans gender, third gender and all other ways of gender on the spectrum.

How is it with you? Have you noticed how language has been changing towards more gender inclusive forms? If so, have you adapted your usage of language in such a way?

Four reasons to have a zero alcohol policy – especially if you’re a mother of three

In 2020, my husband and I have only had one single glas of champagne on June 12th, dedicated to our 10th anniversary. Other than that we have been faithful to our zero alcohol rule since New Year’s Eve.
And I doubt that we will ever be going back to drinking alcohol again.

Why?

Because I have been able to relax…

And for various other reasons. Let me take you along a couple of them

  1. I can eat without needing to restrict my calories. Alcohol has a lot of them. And simply drinking tea, water, coffee and some juice saves a lot on the calorie intake side.
  2. With that comes the feeling of not having to do so much sports all the time. Although we have had only very few drinks during the time that we were sill on alcohol – I am talking about a two-glasses-of-white-wine on three nights a week – I always felt the urge of going on a run the days after. For the past nine and a half months I was easily skipping work outs without feeling bad about it.
  3. Our three boys are testing my nerves. They have been testing my nerves the previous years just as much. The only difference – and it’s a huge one for me – is that I can deal with the stress they are causing much better. I still yell at them for awful behavior – but my threshold of what I think is awful behavior has risen. I associate this with our zero alcohol policy.
  4. My skin has improved. I am still 35 years, so I don’t look like a 25 year old. But I do look „better“ in the sense of healthier. Can’t really explain it.
A picture taken in August – at your friends‘ wedding.

Disclaimer:
At the same time as the zero alcohol policy we also started our vegetarian diet. Sometimes I even manage to stay vegan. So not all these great effects necessarily correlate with the zero alcohol-policy.

The take away message: stop drinking alcohol and stop eating meat 🥩 🍖

Innovation zum Frühstück – 17.02.2020 im Startraum Göttingen

Es geht wieder los:
Innovation zum Frühstück – ein Muss für jede*n, die*der in Gö nach frischen Impulsen lechzt. Tanja und ich hatten genau diese Idee im Kopf, als wir das Event geboren haben: Austausch, frische Impulse und ein leckeres Frühstück – Alles unkompliziert, einmal im Monat stattfindend. Toll, dass wir mit dem Startraum Göttingen einen neuen tollen Partner gefunden haben. Meldet euch hier an.

Was Neues: das Microsoft Teams Barcamp

Mein Session Pitch: 💡Creativity: Brainstorming go to Hell 💡

Ich bin – in Lumina Spark gesprochen – gelb und grün. Das heißt, Strukturen brauche ich nicht, alles kann zu jeder Zeit, nichts sollte müssen müssen, sonst fühle ich mich eingeschränkt. Und weil ich eben so innovativ, visionär und zuweilen auch hyperspontan bin, mache ich einfach drauf los, ohne drüber nachzudenken, was für Konsequenzen das am Ende des Tages haben könnte. So auch mit dem Pionier-Teams-Barcamp, das die wunderbare Gruppe um Julia Wieland auf die Beine stellt:  

#teamsbc20

Da mache ich einfach mal mit!

Naja, und wenn ich schon dabei bin,… Ach guck, der Simon Dückert hat auch eine Session gepitcht…. ach und guck, das ist ja interessant, die haben ja was zu Design Thinking vor….

Mensch, denke ich mir, vielleicht interessiert die Teilnehmer*innen ja auch was zu meiner Kreativitätsforschung? Ich mein, 20 Jahre Forschungsergebnisse hab ich zusammengefasst – da ist doch bestimmt für die eine*den anderen was dabei, oder?

Gedacht, gezeichnet, hochgeladen. Noch ein paar Sätze dazu und iPad aus.

Am nächsten Tag trifft mich der Schlag – wie, schon 10 Likes?
Oh Gott, was ist, wenn meine Session tatsächlich zustande kommt?

Nun hab ich den 🥗

Aber ohne Stretch kein Lernen, oder? #Komfortzone

Was ich gerade lese…

Was mich an diesem Buch so fesselt, ist das Modell zum Verhältnis der inneren Struktur und äußeren Struktur von Breidenbach & Rollow. Sie gehen davon aus, dass der Bedarf der Menschen an innerer Struktur wächst, wenn die äußere Struktur aufgeweicht wird. New Work heißt Selbstorganisation und Agilität, heißt also auch: weniger bis gar keine vorgegebenen Strukturen im Äußeren. Damit wächst aber der Bedarf an „innerer Struktur“ – also so verstehe ich die beiden Autorinnen jedenfalls. Wer sich innerlich nicht seiner Identität bewusst ist, nicht „gefestigt“ ist, der braucht feste Strukturen im Außen: mehr Hierachie, jemensch, die*der sagt, was zu machen ist. So habe ich das noch nie gesehen und gehe seit einigen Tagen mit der neuen These „schwanger“. 
Menschen danach zu fragen, wie viel Struktur brauchst du im Äußeren?, ist zumindest schon mal ein guter erster Schritt. 

Selbstorganisation – die natürlichste Form der Organisation

Was ist eigentlich so neu an NewWork?

Diese Frage stelle ich mir mehrmals am Tag. Manchmal stellen mir auch andere diese Frage. Neu ist vielleicht die Tatsache, dass Menschen mehr und mehr verstehen, dass die Welt zu komplex geworden ist, um es einem Menschen an der Spitze allein aufzubürden, Beobachtungen anzustellen und darauf basierend Entscheidugen zu treffen. Das kann niemand mehr allein. Und diese kollektive Intelligenz anzuzapfen, das ist kein leichtes Unterfangen. Es bedeutet schließlich, dass jede invisibles Intelligenz sich mit der nächsten vernetzen muss – d.h. maximale Kommunikation herzustellen, Rückkopplungsschleifen aufzubauen und aufrecht zu erhalten, und Transparenz darüber zu gewährleisten. Und für jede*n Einzelne*n heißt es: werde dir deines Nichtwissens bewusst und nimm trotzdem deine Intuition und deine Erfahrungen (deine Daten) ernst – sie sind das, worauf ein lernendes Team basiert. Am Ende des Tages entsteht eine lernende Organisation nur aus lernenden Individuen.  

How to be the person creating the most novel ideas

How to be the person with the most creative idea

For four years of my life I have had the opportunity to answer one extremely important question: how to generate better ideas in groups?

I was lucky to see that before me, there have been many more scientists who had dedicated their research to answer that same question – so I could stand on the shoulders of giants.

Comparing the output of 90 experimental and quasi experimental primary studies on which creativity technique would lead to better ideas, I saw that Design by Analogy, for example, was one that hasn‘t been outperformed by another creativity technique so far.

And to make it clear: brainstorming has long been known to be ineffective – social loafing, production blocking, evaluation apprehension – only to name a few, are reasons for that ineffectiveness.

So after that literature review I had a pretty good sense of what kinds of creativity technique would be better than others on creating original and feasible ideas.

I then put these to the test. In my own experimental studies, I had half the groups perform a creativity task (creating adverts for their businesses) using brainwriting, and the other half of the groups performed the same task but were given 3 other techniques:

  • Design by analogy
  • Mr. X
  • Reverse technique

Afterwards, these ideas were uploaded on a website, on which external raters – blind to the hypotheses of my study – were to rate the randomly displayed ideas on two scales: originality and feasibility of the ideas.

Results: the treatment groups had produced ideas of significantly more originality, controlled for feasibility, than the brainwriting groups.

How should you then produce ideas? Try Design by Analogy!

  1. List attributes of your initial situation or the problem that you want to solve. Also list attributes of the ideal final state.
  2. Then search for an entity from a totally different domain (nature, technology, humanity) that shares the same underlying principles.
  3. See how that entity would solve your problem.
  4. Apply the analogy solution to your initial problem.

An example?

Imagine, you design fair booths. But you feel like they should attract and invite more people to stay and linger a little longer at your stand. ATTRIBUTES OF THE FINAL STATE: people would stay because they feel comfortable there, relax, get some inspiration from your presentations

  1. Search for an entity, in which people like to linger, relax, be comfortable, engage in (inner) dialogue… I thought of the woods, birds singing softly, humming tones, green light, beams of the sun, some water stream flowing.
  2. Apply the „woods“ analogy to your booth design.
  3. VOILÁ